Panorama AUMUND Chronik

Drei Generationen. Drei Akzente.

AUMUND steht seit über 95 Jahren für technologische Innovationen im Bereich Transport von heißen und abrasiven Fördermaterialien. Mit seinen höchst zuverlässigen Produkten setzt das Unternehmen international Maßstäbe. 

Heinrich Aumund. Der Gründer.

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Eigentlich hätte Unternehmensgründer Prof. Dr.-Ing. e.h. Heinrich Aumund den elterlichen Hof bei Bremen übernehmen sollen. Doch schon früh erlag er der Faszination „Technik“. So schlug er eine akademische Laufbahn ein, studierte Maschinenbau und Physik und beschäftigte sich mit dem Einsatz von Transportmitteln für den Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet und am Niederrhein. Bereits 1929 ließ sich Heinrich Aumund seine Entwicklung eines Eisenbahnwagenkippers patentieren.

Doch Heinrich Aumund verschrieb sich zunächst im Alter von nur 36 Jahren als jüngster ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Danzig der Ausbildung junger Menschen. Parallel zu seinen Aufgaben als Lehrstuhlinhaber wagte Heinrich Aumund, der inzwischen Patentrechte in fast allen Industrieländern der Erde besaß, den Schritt in die Selbstständigkeit. 1922 gründete er mit einem Konstruktions- und Vertriebsbüro die AUMUND Fördererbau GmbH in Berlin und legte damit den Grundstein für den Erfolg der heutigen Unternehmensgruppe. Kunden fanden sich fortan nicht mehr nur im Bergbau, der Hütten- und Stahlindustrie, sondern auch in vielen anderen Industriebereichen.

Günter Claus Aumund. Die zweite Generation.

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 Im Jahr 1951 übernahm sein Sohn Günter Claus Aumund das Ingenieurbüro. 1952/1953 siedelte die AUMUND Fördererbau GmbH nach Homberg,  heute zu Duisburg gehörend, um. Doch der Gedanke an eigene Produktionshallen ließ Günter Claus Aumund nicht ruhen. Diese fand der junge Firmen-Chef 1955 schließlich in der ehemaligen Landmaschinenfabrik Pötters in Rheinberg.

Am 12. November 1955 ersteigerte Günter Claus Aumund mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau in einer Zwangsversteigerung insgesamt fünf Flurstücke. Hiermit begann dann das immense Wachstum des Unternehmens vom örtlichen Bergbau-Zulieferer zur weltweit operierenden Unternehmensgruppe. Die Produktion im eigenen Werk begann 1956. Dank des stets steigenden Erfolgs mit AUMUND Fördertechniken wurden der Standort, die Produktionskapazitäten und die Serviceleistungen immer weiter ausgebaut. Im Zuge der Bergbaukrise, die bereits Anfang der 60-er Jahre begann, musste die AUMUND Fördererbau GmbH Umsatzeinbußen bei seinem Hauptabnehmer Bergbau hinnehmen. Auf der anderen Seite stiegen die Nachfrage und damit die Umsatzzahlen mit der weltweit renommierten Zementindustrie, die AUMUND neben dem Bergbau von nun an verstärkt belieferte.

Franz-W. Aumund. Die dritte Generation.

Franz-W. Aumund führt heute die Unternehmensgruppe mit ihren weltweit ca. 500 Mitarbeitern als geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation. Sein Name steht seit mehr als 40 Jahren für den Aufbau eines weltweiten Vertriebsnetzes für AUMUND Produkte und die Leitung einer international aufgestellten Frimengruppe.

Zusätzlich zu der weltweiten Zementindustrie bedient AUMUND insbesondere internationale Kunden aus den Bereichen der Stahl-, Aluminium- und Eisenhüttenindustrie, der Gießereitechnik, Kraftwerkstechnik, Mineral- & Erzaufbereitung sowie der Chemie- und Düngemittelindustrie. 

Individuelle, technisch ausgereifte Produkte im Bereich der Förder- und Lagertechnik tragen dazu bei, dass AUMUND weltweit über eine hervorragende Marktstellung verfügt, ja sogar in bestimmten Segmenten sich als Marktführer positioniert hat.

 

 

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